grammar
Trennbare Verben: So funktionieren anfangen, aufstehen und Co.
2026-09-21
Im Deutschen wandert bei manchen Verben ein Teil ans Satzende. Aus „anfangen“ wird „Ich fange morgen an“. Das wirkt am Anfang seltsam, folgt aber einem festen Muster.
Welche Verben sich trennen
Trennbar sind Verben mit Vorsilben wie an-, auf-, aus-, ein-, mit-, vor-, zu-, zurück- und weg-. Die Betonung liegt dabei auf der Vorsilbe: ANfangen, AUFstehen, EINkaufen. Untrennbar sind Verben mit be-, ge-, er-, ver-, zer-, ent- und emp-. Dort liegt die Betonung auf dem Stamm: beGINnen, verSTEhen.
Wo die Vorsilbe landet
Im Präsens und Präteritum steht die Vorsilbe am Ende des Satzes: „Der Film fängt um acht an.“ „Wir standen früh auf.“ Im Perfekt steht das „ge“ zwischen Vorsilbe und Stamm: angefangen, aufgestanden, eingekauft. Mit „zu“ passiert dasselbe: „Ich habe vergessen, einzukaufen.“
Der Nebensatz ist die Ausnahme
In einem Nebensatz steht das Verb am Ende, und dann bleibt es zusammen: „Ich weiß nicht, wann der Film anfängt.“ Wer diese eine Ausnahme kennt, hat das Thema im Griff.
Im Konjugator siehst du bei jedem Verb, ob es trennbar ist, und alle Formen in allen Zeiten. Probier es mit anfangen oder aufstehen.