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Angst vorm Sprechen: Was wirklich dagegen hilft

2026-09-21

Du kennst die Grammatik, du kennst die Wörter, und trotzdem bleibt an der Supermarktkasse der Satz stecken. Sprechangst ist normal und hat wenig mit deinem Niveau zu tun.

Woher die Angst kommt

Beim Sprechen hast du keine Zeit zum Nachdenken, und jemand hört zu. Viele haben Angst vor Fehlern oder davor, nicht verstanden zu werden. Die meisten Muttersprachler achten aber kaum auf Fehler. Sie freuen sich, dass du es versuchst.

Allein anfangen

Beschreib laut, was du gerade tust: „Ich mache jetzt Kaffee. Ich nehme eine Tasse aus dem Schrank.“ Niemand hört zu, und dein Mund gewöhnt sich an die Laute. Auch das laute Vorlesen hilft.

Sätze vorbereiten

Für wiederkehrende Situationen lohnt sich ein kleiner Vorrat an fertigen Sätzen: beim Arzt, am Telefon, im Amt. Wenn der erste Satz sitzt, läuft der Rest leichter.

Fehler einplanen

Nimm dir vor, heute drei Fehler zu machen. Das klingt seltsam, nimmt aber den Druck heraus. Wer keine Fehler macht, spricht zu wenig.

Für die Prüfung kannst du mit Sprechen üben Aufgaben und passende Redemittel bekommen.

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