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Kommaregeln: Die fünf Fälle, die du wirklich brauchst
2026-09-21
Die deutsche Kommasetzung hat viele Regeln, im Alltag brauchst du aber nur wenige. Diese fünf decken den Großteil der Sätze ab.
1. Vor Nebensätzen
Vor weil, dass, wenn, ob, obwohl und ähnlichen Wörtern steht ein Komma: „Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.“
2. Bei Relativsätzen
Ein Relativsatz wird mit Kommas abgetrennt: „Das Buch, das du mir geliehen hast, ist spannend.“
3. Bei Aufzählungen
Zwischen gleichrangigen Wörtern steht ein Komma, vor „und“ aber nicht: „Ich brauche Brot, Milch und Käse.“
4. Vor aber, sondern und doch
„Ich wollte kommen, aber ich war krank.“
5. Bei der Anrede und bei Ausrufen
„Anna, kommst du mit?“ und „Ach, das wusste ich nicht.“
Beim erweiterten Infinitiv mit zu ist das Komma oft freiwillig, es macht den Satz aber leichter lesbar. Deinen eigenen Text kannst du im Komma-Check prüfen, dort steht zu jedem Komma die Regel.