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Deutsche Aussprache: ch, r, ü und ö ohne Knoten in der Zunge

2026-09-21

Vier Laute machen fast allen Lernenden Mühe. Mit einer klaren Anleitung für den Mund werden sie schnell besser.

Das ü und das ö

Sag ein langes „i“ und forme dabei die Lippen rund wie beim „u“. Die Zunge bleibt, wo sie ist. Das ist „ü“. Für „ö“ sagst du „e“ und rundest die Lippen. Übe mit Paaren: vier und für, lesen und lösen.

Zwei verschiedene ch

Nach a, o, u und au klingt ch hinten im Hals, wie in Bach oder Buch. Nach allen anderen Lauten klingt es weich und vorne, wie in ich, Milch oder Mädchen. Für das weiche ch sagst du „j“ wie in ja und nimmst die Stimme weg.

Das r

Das deutsche r entsteht hinten im Hals, ähnlich wie beim Gurgeln. Am Wortende und vor Konsonanten wird es fast zu einem a: Vater klingt wie „Fata“, vier wie „fia“. Wer das weiß, klingt sofort natürlicher.

Das stumme e am Ende

In Wörtern wie haben oder gehen verschluckt man das e der Endung oft. Man hört „habn“ und „gehn“. Du musst es nicht nachmachen, aber du solltest es erkennen.

Welche Silbe betont wird, zeigt dir die Wortbetonung.

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