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Der, die oder das? Die Regeln, die fast immer stimmen

2026-09-21

Der Artikel ist das, was Deutschlernende am längsten begleitet. Es gibt keine Regel, die für jedes Nomen gilt. Es gibt aber Endungen, bei denen du dich fast immer auf den Artikel verlassen kannst, und die decken einen großen Teil des Alltagswortschatzes ab.

Endungen mit „die“

Nomen auf -ung, -heit, -keit, -schaft, -ion, -tät und -ik sind feminin: die Zeitung, die Freiheit, die Möglichkeit, die Freundschaft, die Nation, die Universität, die Musik. Die meisten Nomen auf -e sind auch feminin, zum Beispiel die Lampe oder die Straße. Bei -e gibt es aber Ausnahmen wie der Käse oder das Auge.

Endungen mit „das“

Verkleinerungen auf -chen und -lein sind immer neutral. Deshalb heißt es das Mädchen, obwohl ein Mädchen eine Person weiblichen Geschlechts ist. Auch Nomen auf -ment, -um und -tum sind meistens neutral: das Dokument, das Museum, das Eigentum. Wenn du ein Verb als Nomen benutzt, ist es ebenfalls neutral: das Essen, das Lernen.

Endungen mit „der“

Nomen auf -ling, -ismus, -ist, -or und -ant sind meistens maskulin: der Frühling, der Tourismus, der Polizist, der Motor, der Praktikant. Wochentage, Monate und Jahreszeiten sind maskulin: der Montag, der Mai, der Winter.

Wie du dir den Rest merkst

Lerne ein Nomen nie ohne seinen Artikel. Schreib nicht „Tisch“ in dein Heft, sondern „der Tisch, die Tische“. Viele Lernende arbeiten mit Farben, etwa Blau für der, Rot für die und Grün für das. Das hilft, weil das Gedächtnis Farben leichter behält als Buchstaben.

Wenn du bei einem Wort unsicher bist, schlag es im Der-die-das-Finder nach. Er zeigt dir den Artikel, die Mehrzahl und, wenn es eine gibt, die Regel dahinter.

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